Postenplan & Programm

Programm

8.30Eröffnung Ausstellerbereich, Kaffee, Tee und Biozopf in der Festwirtschaft
9.00Begrüssung und Gastreferat
9.30Präsentation Feldposten
11.30Maschinendemonstration
Ab 12.00Apéro und Mittagessen
13.30Präsentation Feldposten
15.30Maschinendemonstration
17.00Ende der Veranstaltung
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Feldführer herunterladen (PDF)

Konsumentenveranstaltung

Postenplan

Posten Nr.KulturThemenZiele
AAllgemeiner BodenpostenBodendruck und Verdichtung, Bodenbiologie, Erosion, Methoden für Bodenuntersuchungen, nachhaltige Bewirtschaftung, Bodenkartierung, etc.Interessantes zum Boden und Hintergründe zum NFP 68 erfahren mit konkreten Beispielen und Experimenten. Wissen, wie viel Druck man auf den Boden bringt, wenn man Higheels oder Schneeschuhe trägt. Zu Bodenphänomenen experimentieren und einen Blick in die verborgenen Tiefen werfen. Dieser Posten hält "Teaser" zu den Themen der weiteren Bodenposten bereit und leitet die interessierten Besucher gezielt zu diesen Bodenposten.
1NischenkulturenNischenkultuern als Alternativen ind der LandwirtschaftVerschiedene Nischenkulturen werden angebaut und ihre Kulturführung dargestellt. Die Möglichkeiten zum anbau hinsichtlich Absatz, Standortansprüchen und Arbeitsaufwand werden aufgezeigt.
2BiorapsSorten
Untersaaten
Rapsglanzkäfer
Der Anbau von Raps wird mit verschiedene Sorten gezeigt. Verschiedene Ansätze zur Rapsglanzkäferkontrolle wie Repellente Duftstoffe und Infektion mit Pilzsporen werden präsentiert. Die Auswirkungen der verschiedenen Untersaaten auf den Unkrautbesatz sind bekannt.
BBodenbiodiversitätBodenbiodiversitätMit Hilfe der Entschlüsselung des Erbguts der Bodenorganismen ist die Wissenschaft dem immensen Artenreichtum auf der Spur. Eine Kombination aus Forschung und Kunst ist die Installation "Sounding Soil", wo für die Besucher die Lebensvielfalt im Boden über akustische Aufnahmen unterschiedlicher Standorte und Kulturen hörbar gemacht werden.
3Solidarische VertragslandwirtschaftVertragslandwirtschaft, Produzenten-Konsumenten BeziehungExemplarisch wird die Vertragslandwirtschaft gezeigt. Verschiedene Streifen mit unterschiedlichen Kulturen werden angebaut. In Querrichtung können Konsumenten mit einem Vertrag die wachsende Ernte übernehmen und bei Interesse ihre Pflanzen selber Pflegen und Ernten.
4BlühstreifenBlühstreifen zur Förderung von Bestäubern und anderen NützlingenVerschiedene Blühstreifenmischungen werden gezeigt und auf ihre Eignung zum Fördern von Bestäubern und anderen Nützlingen beurteilt.
5PermakulturPermakultur am Beispiel einer Obstbaum-LebensgemeinschaftAm Beispiel einer Obstbaum- Lebensgemeinschaft wird gezeigt, was sich hinter dem Begriff "Permakultur" verbirgt und wie sie in der Landwirtschaft angewendet werden kann. Daneben wird informiert, worin die Chancen, Vorteile, aber auch die Grenzen der Permakultur in der Landwirtschaft bestehen.
6WW Untersaaten und Culture RelaisUntersaaten und Culture RelaisDemoflächen zu den beiden Ansätzen Untersaat und Culture relais
7Regenerative LandwirtschaftNährstoffe, Bodenbewuchs, Flächenrotte,
Bodenstoffwechsel, Komposttee
Verschiedene Kulturmassnahmen der regenerativen Landwirtschaft werden erläutert. Anhand einer Boden- und Pflanzenansprache in den Beispielkulturen Weizen und Raps wird der Einfluss folgender Massnahmen veranschaulicht:
• Nährstoffe ins Gleichgewicht bringen
• Durchgehender Bodenbewuchs mit Gründüngungen
• Förderung des Bodenlebens durch Flächenrotte
• Stimulieren des Bodenstoffwechsels durch Rottelenkung
• Leistungssteigerung des Pflanzenbestandes durch Einsatz von Komposttee
CBodenprofilBodenprofilAm dreidimensionalen Bodenprofil lernt der Besucher die Eigenschaften von Parabraunerden kennen und weiss wie diese optimal zu nutzen sind.
DSpatenprobenSpatenprobenDer Besucher lernt Spatenproben zu beurteilen.
8FutterbauStandardmischungen mit verschiedenen Düngungsstufen
Spezielle Mischungen "Green protein" und "Kräutermischungen"
Anhand wichtiger Standardmischungen wird die Reaktion des betreffenden Mischungstyps auf unterschiedliche Versorgung mit Hofdüngern gezeigt. Das Anschauungsbeispiel wird wichtige Punkte zur Wahl der für den Biobetrieb geeigneten Klee-Gras-Mischung erläutern. Ebenso soll es das futterbauliche Auge schärfen.
Die Besucher erhalten an diesem Posten zudem einen Ausblick auf experimentelle Mischungen, die einen Beitrag zur Proteinproblematik und zur Verbesserung der Tiergesundheit leisten können. Im Weiteren werden Tipps zur Pflege und Ansaat unter trockenen Bedingungen vermittelt.
9ZuckerrübenSorten
Evt Mulchfolie, evt. Hacktechnik
Zeigen anderer Sorten neben Samuela, Eigenschaften bezüglich Jugendentwicklung, Resistenz und Unkrautunterdrückung. Biodegradable Mulchfolie als Alternative zum Hacken. Diskussion, wie sich die Handarbeitsstunden reduzieren lassen und so die Wirtschaftlichkeit steigt.
10ProteinproduktionExtensiver Anbau Soja und Mischkulturen
Maschinen
Verbesserung der Unkrautunterdrückung bei Ackerbohnen, Lupinen und Soja sowie der Standfestigkeit von Erbsen durch Mischkultur mit Getreide. Zeigen von Soja unter schweizer Bedingungen. Diskussion über Wirtschaftlichkeit der Kulturen und bodenverbesserndem Wert.
EBodendruckBodendruck und BodenverdichtungDas Ziel ist es, mit einer live Demo aufzuzeigen, wie man dank guter Bereifung und angepasstem Reifendruck den Boden schonen und vor Verdichtung schützen kann.
11Kartoffeln: SortenversucheSorten, Düngung, Rhizoctonia
Evt. Bewässerung
Neue Kartoffelsorten werden gezeigt, die das festkochende Bio-Sortiment optimal ausfüllen könnten. Es wird zur Zeit vor allem Handelsdünger eingesetzt, um die Kartoffel mit Stickstoff zu versorgen. Der Einsatz von Hof- und Recyclingdünger wird gezeigt und die Wirtschaftlichkeit diskutiert. Die Knollengesundheit wird untersucht, um Effekte von Mist und Kompost zu überprüfen.
12Homöopathie im PflanzenbauHomöopathie für Kartoffelpflanzen, PflanzenstärkungMit "Behandlungsrezepten", also Mittelgaben nach Plan, werden die Bedürfnisse der Pflanzen vorbeugend abgedeckt. Um "Feuerwehreinsätze mit unklaren Folgen" zu vermeiden, werden die Pflanzen homöopathisch behandelt, bevor Gesundheitsdefizite auftreten. Einige solcher "Rezepte" sind bereits entwickelt und haben sich in der Zwischenzeit bewährt. Im Rahmen der Tagung wird das bislang beste "Rezept" für die Kartoffelkultur gezeigt und erläutert.
13Getreide: SortenversucheErtrag und Qualität
Trockenstress-Resistenzen
Nischengetreide
Zeigen eines vielfältigen Getreidesortimentes, die Eignung der Arten für marginale Standorte hervorheben. Vergleichen neuer Weizensorten mit bewährten, vor allem unter den Aspekten des Biolandbaus. Die Zu- und Abschläge beim Weizen für den Proteingehalt diskutieren (3 Jahre Erfahrung werden vorliegen).
14GründüngungenBindung von Bodennährstoffen, Unkrautunterdrückung und Schutz vor Erosion mit GründüngungenVerschiedene neu propagierte Gründüngungen werden verglichen und ihr Bodenbedeckungsverhalten sowie die Biomassebildung und Bodenverbesserung untersucht.Testen des Potenzials von verschiedenen Gründüngungen im Hinblick auf Mischverhalten, Bodenbedeckung, Unkrautunterdrückung und N-Fixierung. Demoflächen verschiedener Gründüngungen.
15BiomaisWiesenumbruchverfahren, Maissorten, Mais-Bohnen-Gemenge, Sorghum Verschiedene Umbruchverfahren sollen dazu miteinander verglichen werden. Quer zur Bearbeitung werden verschiedene Sorten gezeigt, die an mehreren Standorten in der Schweiz miteinander verglichen werden. Alternativen zur Maiskultur sind Sorghum und die Mais-Bohnen Mischkultur. Sie werden gezeigt und beschrieben.
FBodenwasser und ErosionBodenwasser und ErosionDie möglichen Auswirkungen von Starkniederschlägen werden für verschiedene Anbauverfahren anhand einer Erosionssimulation aufgezeigt.
MMaschinendemoUnkrautbekämpfung im Mais
Kunstwiesenumbruch für die Maissaat
Bei der Unkrautbekämpfung im Mais wird ein Pferdezug und Roboter präsentiert. Beide Verfahren haben das gleiche Ziel, doch unterschiedlicher könnte die Technik nicht sein: ein Pferdezug gegenüber der modernsten Robotertechnik welche beide das Unkraut mittels Hacke im Mais bekämpfen.
Anstelle des herkömmlichen Pfluges wird der Kunstwiesenumbruch mit verschiedenen Schälfräsen und einem Schälpflug demonstriert.